Unser Tierpark und seine "tierischen" Mitbewohner...
Mit den Kindern zusammen im Streichelzoo auf "Tuchfühlung" gehen, wo Tiere hautnah erlebt werden können. Tierfutter ist am Eingang und am Automaten erhältlich. Jedoch darf kein mitgebrachtes Futter an unsere Tiere verfüttert werden. Bitte auch immer zusammen mit den Kindern zu den Tieren hingehen.
Bitte beachten: Eichhörnchen werden bei uns nicht in Käfigen oder anderen geschlossenen Gehegen gehalten. Da der Erlebnispark von den Wäldern des Spessarts umgeben ist, kann man aber durchaus mit etwas Glück das eine oder andere wildlebende Exemplar über das Parkgelände flitzen sehen. Und daher haben wir -im Sinne unserer Auffassung eines Lehrauftrages- das Eichhörnchen mit in unser Tierlexikon aufgenommen.
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Eichhörnchen
[Sciurus vulgaris] (wird nicht im Park in Gehegen gehalten!)
Eichhörnchen findet man in jeder bewaldeten Region Europas und Asiens. Sie bevorzugen als Lebensraum Nadelbäume, sind aber auch in großen Parkanlagen mit Laubbäumen heimisch.
Die Unterseite des Bauchs ist immer weiß, der buschige Schwanz länger als der ganze Körper. Er dient vor allem auch bei waghalsigen Sprüngen als Balancierstange. Die Tasthaare an Kopf, Körperseiten und Beinen dienen als Sensoren, mit denen das Eichhörnchen blitzschnell den Abstand zu Ästen und Zweigen erfühlt. Beim Abwärtsklettern hält es sich mit seinen scharfen Krallen fest. Auf dem Boden bewegt es sich allerdings sehr vorsichtig und erkundet mit aufrechtem Hals stets Gefahren. Bei Aufregung gibt es „tjuk-tjuk-tjuk“-Laute von sich und trommelt mit seinen Vorderfüßen.
Der "Kobel" ist ein kugelförmiges Hauptnest hoch oben in den Baumwipfeln. Manchmal befindet sich dieses mit Gras und Moos ausgepolsterte Nest auch in einer Baumhöhle oder einem alten Vogelnest. Zusätzlich existieren mehrere Schlaf- und Spielnester. Tagsüber verlassen Eichhörnchen ihr Nest und bewegen sich in einem Gebiet von rund drei mal drei Kilometern.
Das Nagetier ist ein Allesfresser und bevorzugt Samen, Zapfen, Walnüsse, Kastanien, Beeren und Pilze. Unter ständigem Hin- und Herdrehen nagt es mit seinen Zähnen ein Loch in die Schale. Im Winter legen sich die Eichhörnchen einen Wintervorrat an, den sie auf mehrere Stellen verteilen. Häufig vergessen sie ihre Verstecke, so dass nicht gefressene Samen mit ihrer Hilfe an andere Orte gelangen und dann dort im nächsten Frühling keimen.
Eichhörnchen können bis zu zwölf Jahre alt werden und bekommen ein bis zwei mal jährlich bis zu fünf Junge. Die Neugeborenen sind bereits nach vier Montaten erwachsen und ziehen dann aus. Draußen lauern auch für ausgewachsene Eichhörnchen große Gefahren. Denn zu ihren gefährlichsten Feinden zählen der Baummarder und Greifvögel wie der Habicht, der Bussard oder der Uhu.
Hausgans
[Anser anser]
Entgegen dem Ausspruch von der "dummen Gans" sind Gänse recht intelligente und aufmerksame Tiere. Dies wussten sich bereits die Römer zu eigen zu machen. So ließen sie das Kapitol, die römische Burg, von Gänsen bewachen, welche bei Gefahr durch ihre lauten Rufe sofort die Wachen alarmierten.
Gänse sind nicht nur größer als Enten und Hühner, sondern auch am lautesten. Sie lassen sich in ihrer Lebensweise kaum manipulieren, wie etwa durch die Lichtprogramme bei den Hühnern. Daher lässt sich ihre natürliche Eierproduktion von jährlich 50 Eiern nicht steigern. Sie sind zudem ausgesprochene Weidetiere und auch ansonsten recht sensibel. Sie brauchen relativ lange Zeit, um sich in einer neuen Gruppe aneinander zu gewöhnen. Die treuen Tiere leben ein Leben lang in "Einehe", das heißt sie gehen nur eine neue Partnerschaft ein, wenn der Partner etwa zuvor gestorben ist. Die Männchen nennt man „Ganter“, die jungen Gänse "Gössel".
Der berühmte Verhaltensbiologe Konrad Lorenz fand unter anderem heraus, dass die Küken bereits vor dem Schlüpfen Laute von sich geben und dadurch Kontakt zu den Eltern aufnehmen. Nach dem Schlüpfen orientieren sie sich an dem, was sie unmittelbar sehen und was sich bewegt. Diese Prägung soll bei Gefahr sicherstellen, dass sie schnell der Mutter hinterherfolgen. Die Jungen lassen sich im Experiment aber auch auf einen Ball oder einen Menschen lenken.
"Fuchs, Du hast die Gans gestohlen", heißt es im Kinderlied. Tatsächlich gehört der Fuchs zu den Hauptfeinden der Gänse. Dies betrifft hauptsächlich die Hausgänse. Denn die Graugänse befinden sich meist auf dem Wasser oder in der Luft und damit in Sicherheit. Besonders der Mensch ist der Gans gefährlich: Traditionell werden Gänse an Weihnachten und vor allem auch Anfang November geschlachtet und als sogenannte „Martinsgans“ verspeist. Beliebt sind auch die Flaumfedern, die man – anders als bei Hühnern – bei Gänsen und Enten als „Daunen“ bezeichnet. Das Rupfen der lebendigen Gans nennt man „Raufen“. Dazu wird die Gans mit dem Rücken auf die Knie des Rupfenden gelegt. Mit feinem Fingerspitzengefühl werden dann die bereits durch die Mauser gelösten Federn herausgezogen, was der Gans keinen Schmerz bereitet.
Schwein
[Sus scrofa domesticus] (wird NICHT mehr im Park gehalten - zur Vermeidung / Ausbreitung der Schweinepest!)
Das Schwein hat eine dicke Schwarte und ist mit einem dichten Borstenkleid bedeckt. Seine scheibenförmige Schnauze mit zwei Löchern ähnelt einer Steckdose. Mit dem keilförmigen Kopf und der festen Schnauze verfügt das Schwein über eine Art beweglichen Pflug, mit dem es die Erde aufbricht. Als echter Allesfresser macht das Schwein vor nichts halt: es frisst Wurzeln, Bucheckern, Getreide und Fleisch.
Das Hausschwein ist die gezähmte Form des Wildschweins. Es lässt sich nach entsprechendem Training auch zur Suche und zum Aufspüren von Trüffeln im Wald einsetzen. In manchen Erdteilen – wie im Südwesten der USA – leben Mischungen aus Haus- und Wildschweinen. In der freien Wildbahn können Schweine 20 Jahre alt werden. Wegen ihrer Wühltätigkeit werden sie aber vom Menschen stark gejagt. Obwohl Schweine auf den ersten Blick ruhig und träge wirken, werden sie bei Gefahr angriffslustig. Im sprichwörtlichen "Schweinsgalopp" rennen sie dann direkt auf ihre Gegner und stoßen sie um.
Durch ihre "Keiler" sind sie zudem mit gefährlichen Waffen ausgestattet, mit denen sie im Vorbeirennen ihrem Gegner zusätzlich tiefe Risse zufügen können. Daher ist besondere Vorsicht geboten, wenn man im Wald einer Bache mit ihren "Frischlingen" über den Weg läuft. Die kleinen Ferkel erkennt man an ihrer hell-dunkelbraun gestreiften Färbung.
Eigentlich wird das Schwein zu Unrecht mit "Schmutzigkeit" gleichgesetzt. Das "Einsauen", mit dem das sich Wälzen und Suhlen im Schlamm gemeint ist, dient im Ergebnis nämlich genau dem Gegenteil: das meist täglich genommene Schlammbad ist eine besondere Form der Körperpflege! Denn wenn die getrocknete Schlammkruste abfällt oder abgerieben wird, ist das Schwein von Parasiten befreit. Der Schlamm ist zudem gut für die Haut, weshalb er auch in manchen Thermalbädern eingesetzt wird.
Besonders in den USA erfreut sich die spezielle Züchtung des "Minischweins" wachsender Beliebtheit - als in der Wohnung gehaltenes Haustier.
Ente
[Anas platyrhynchos]
Die Stockente ist die bekannteste heimische Wildente und Stammform der Hausente. Kein Teich, Brunnen oder Flusslauf, auf dem diese wasserliebenden Tiere fehlen. Ihre ausgebreiteten Flügel zeigen ein blaues Flügelfeld, das auch "Spiegel" genannt wird. Stockenten sind Schwimm- und Gründler-Enten. Sie suchen Ihre Nahrung durch "Gründeln", ganz so, wie es das alte Kinderlied beschreibt: "Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh". Dazu nutzen Sie ihre Schwimmhäute zwischen den Zehen, mit denen sie eifrig rudern.
Während die Erpel (Männchen) ein farbenfrohes Flügelkleid aus Weiß-, Grün-, und Blautönen besitzen, sind die Weibchen braun gemustert, damit sie beim Brüten der Eier im Schilf oder an Ufernischen gut getarnt sind. Das offene Nest am Boden oder manchmal auch in niedrigen Bäumen besteht aus Halmen und ist innen mit Daunen weich ausgepolstert. Mit diesen Brustfedern deckt die Entenmutter auch die Eier zu, wenn sie ihr Nest zur Futtersuche verlässt.
Die Entenküken sind Nestflüchter, sie können direkt nach dem Schlüpfen unter der Führung ihrer Mutter laufen und schwimmen. Sie sind sehr lebhaft und weniger empfindlich als Hühnerküken, die nach der Geburt länger auf eine Wärmequelle angewiesen sind. Legt man einer Henne ein Entenei unter, so brütet sie dieses mit aus und erweist sich auch nach dem Schlüpfen des Kükens als gute Entenmutter.
Enten als europäisches Haustier sind noch recht jung. Griechen und Römer hielten sie bereits im halbwilden Zustand. Erst nach der Hausente wurde die Flugente bei uns bekannt, die auch Warzenente genannt wird. Sie stammt von der wilden Moschusente aus Lateinamerika ab und wurde von den Indianern gezähmt und erst im 18. Jahrhundert von den Spaniern nach Europa gebracht. Sie hat ein warziges Gesicht und ist fast stumm. Die Erpel geben ein leises Fauchen von sich, das sie mit ruckartigen Bewegungen des Kopfes unterstreichen. Diese Entenrasse eignet sich besonders gut für das Leben auf dem Bauernhof. Sie ist sehr unempfindlich und sucht sich ihr Futter selbst. Abends füttert man Körner-, Küchen- und Gartenabfälle als Beifutter. Anders als die Stockente braucht diese Entenform keinen Teich oder einen Fluss zum Schwimmen. Wichtig ist aber täglich genügend frisches Wasser zum Trinken.
Schaf
[Ovis ammon aries]
Das Schaf zählt zu den ältesten Haustieren der Welt und ist wie die Kuh und die Ziege ein Wiederkäuer. Ein männliches Schaf nennt man "Widder" bzw. – wenn dieser kastriert ist – "Hammel". Letzterer ist friedlicher, frisst viel und wird dadurch schnell groß. "Lamm" nennt man ein junges Schaf im ersten Lebensjahr. Ein Mutterschaf gebährt im Frühling nach nur fünf Monaten Tragzeit ein bis zwei Junge.
Siebentausend Jahre lang versorgte das Hausschaf den Menschen mit Pelzen, Fellen, Wolle, Milch, Fleisch und Fett. Ursprünglich züchtete man Schafe hauptsächlich wegen ihrer Deckhaare. Demzufolge werden Hunderte Schafrassen nach den Qualitäten und Eigenschaften ihrer Deckhaare unterschieden: zum Beispiel nach Langwoll-, Kurzwoll- und Grobwollschafen. Aus dem "abgeschorenen" Pelz der Schafwolle stellte man Bekleidung, Teppiche und Wolldecken her. Der Talg des Schafes diente als Rohmaterial für Leim, Kerzen und Seife, aber auch kosmetische Produkte. Die Ausscheidungen wurden als Dünger verwendet.
In Norddeutschland dienen die Schafe heute der Landschaftspflege: sie bewahren die Heide vor dem Versteppen und Verwalden. Die Deiche werden durch ihren Tritt gefestigt und damit vor einem Dammbruch bewahrt. Die Schafsmilch eignet sich zur Gewinnung zahlreicher Milchprodukte wie Joghurt, Kefir und Schafskäse. Die gesunde Milch wird immer beliebter und ist cremiger als Kuhmilch. Die hohe Wertschätzung des Menschen gegenüber dem Schaf lässt sich an der häufigen Erwähnung in Sagen und Mythen ablesen. Im übertragenen Sinne stehen Herde und Hirt auch für den Pastor und seine Gemeinde.
Ziege
[Capra]
Wer kennt nicht das typische Meckern einer Ziege? Sie stammt aus dem Orient und gehört zu den ältesten wirtschaftlich genutzten Haustieren. Mit ihrem Ziegenbart kommt sie in allen möglichen Farben vor: schwarz, weiß, grau, braun, gescheckt und mit verschiedenen Zeichnungen. Die Ziegenböcke haben Hörner, manchmal aber auch die Weibchen. Diese Hörner können je nach Rasse kurz und leicht nach hinten gebogen sein oder auch lang und geschraubt wie Korkenzieher.
Ziegen leben bevorzugt im Freien, brauchen im Winter aber einen Stall. Gerne ruhen sie sich an höher gelegenen Plätzen aus, von denen sie Gefahren frühzeitig erspähen können. Sie warnen ihre Umgebung dann mit einem Warnpfiff. Eine "Geiß" bekommt ein bis drei "Zicklein", die sofort laufen und springen können. Manche Ziegenrassen geben bis zu 1.200 Liter Milch im Jahr, aus der man hervorragenden Ziegenkäse gewinnen kann. Die Kaschmirziegen bringen jährlich etwa 5 kg Wolle.
Die "Kuh des kleinen Mannes" überlebt auch in kargen und rauen Gegenden. Sie ernährt sich in der Wüste und den Bergen von Halmen und Blättern, am liebsten aber natürlich von saftigen Gräsern und Kräutern. Auf der Suche nach Futter stellt sie sich auf ihre Hinterbeine, um Blätter von Büschen zu reißen. Manchmal klettert sie sogar auf Bäume. Zudem sind Ziegen sehr schlau und finden selbst kleine Schlupflöcher oder Ausbruchsmöglichkeiten aus ihrem Gehege. Laufen sie dann frei herum, so fressen sie alles Mögliche an.
Ziegen sind sehr empfindsame Tiere. Wenn sie in einen neuen Stall kommen, trauern sie manchmal mehrere Tage und verweigern die Nahrungsaufnahme. Wenn man sich oft mit ihnen beschäftigt, werden sie aber schnell zutraulich. Zusammen mit anderen Tieren übernehmen sie gerne die Anführerrolle. Zudem haben sie ihren eigenen Kopf, können bockig und widerborstig sein und lassen sich daher nur schlecht dressieren. Nicht umsonst bedeutet das lateinische Wort "capra" sowohl Ziege als auch "launig" und "eigenwillig".
Haushuhn
[Gallus gallus]
Das Haushuhn stammt vom Bankivahuhn ab, einem Wildhuhn aus dem asiatischen Dschungel. Chinesische Knochenfunde belegen, dass bereits 6000 Jahre vor Christi Geburt Hühner als Haustiere gehalten wurden. Von den Ägyptern wurden die gackernden Federtiere gar verehrt, da sie ihrer Meinung nach morgens durch ihr Krähen den Sonnenkönig ankündigten. In Europa verbreiteten sich die Hühnervögel erst in der Römerzeit. Wildlebende Hühnerformen sind bei uns etwa Auerhuhn, Birkhuhn und Rebhuhn.
In der freien Natur fressen Hühner alles, was sie mit ihren spitzen Schnäbeln vom Boden aufpicken können: Körner, Würmer und Insekten. Nachdem sie ihre Nahrung weich gedrückt haben, wird diese durch im Magen vorhandene Sandkörner verkleinert. Auch wenn der Geschmacks- und Geruchssinn der Hühner nur gering ausgeprägt ist, so können sie zwischen salzig, bitter und süßsauer unterscheiden, wobei sie süß nicht sonderlich mögen. Zur Körperpflege bevorzugen sie ein tägliches Sand- und Staubbad, mit dem sie ihr Gefieder säubern und dabei auch Ungeziefer vertreiben.
Sprichwörtlich ist die sogenannte Hackordnung: Die Rangfolge ist durch das Wissen, wer wen picken darf, festgelegt. Nicht nur ihr wohlschmeckendes Fleisch, sondern vor allem auch die Eier haben das Huhn für den Menschen attraktiv gemacht. Denn nimmt man dem Huhn sein Ei, so legt es nach 18-24 Stunden ein neues. Man kann die hormongesteuerte Legetätigkeit durch die Lichtintensität und -dauer beeinflussen, indem man im Stall das Licht länger brennen lässt als die Tage lang sind. Auf diese Weise kann man pro Huhn im Jahr bis zu 280 Eier erbringen. Theoretisch können Hühner über 15 Jahre alt werden. Bei der modernen Haltung in Legebatterien hören sie allerdings schon nach 10-18 Monaten mit dem Eierlegen auf und werden daraufhin geschlachtet. Lässt man eine Henne (weibliches Huhn) brüten, so entschlüpfen aus meist 13 bebrüteten Eiern nach nur drei Wochen die Hühnerküken. Mit etwas Glück kann man so eine Geburt auch in unserem Park live im Bruthaus miterleben.
Hase
Die bekanntesten Vertreter des Hasen sind der einheimische Feldhase (Lepus europaeus) und das Kaninchen (Oryctolagus cuniculus). Beide werden oft miteinander verwechselt. Dabei ist der Hase viel größer als das Wildkaninchen mit seinen kürzeren Ohren und dem rundlicheren Kopf. Der Schneehase lebt als naher Verwandter der Feldhasen in der Region um den Nordpol. Zur Tarnung bekommt er im Winter ein weißes Fell. Anders, als es der Name vermuten lässt, stammt der Stallhase nicht vom Feldhasen, sondern vom Kaninchen ab. Trotz der scharfen Vorderzähne, die ein Leben lang nachwachsen, sind Hase und Kaninchen nicht mit den Nagetieren verwandt.
Hasen und Kaninchen sind schnell und wachsam. Sie können sehr gut sehen und hören. Da sich beide Ohren unabhängig voneinander bewegen lassen, gelingt es ihnen sogar, in verschiedene Richtungen gleichzeitig zu hören. Mit ihren kräftigen Lauf- und Sprungbeinen bewegen sie sich hoppelnd und springend fort. Werden sie gejagt, ändern sie blitzschnell ihre Richtung, indem sie Haken schlagen und dadurch oft ihre Verfolger abschütteln können. Sie sind vergleichsweise still.
Wenn sie sich bedroht fühlen, klopfen sie mit den Hinterbeinen auf den Boden und stoßen schrille Warnlaute aus. Die männlichen Rammler lassen sich nur schwer von den Häsinnen unterscheiden. Die Junghasen werden nicht in Erdhöhlen, sondern auf ebener Erde geboren. Sie trinken nur drei Wochen lang Muttermilch und sind bereits nach einem halben Jahr ausgewachsen. Im Unterschied zu den Hasen schützen sich die Kaninchen durch den Rückzug in einen unterirdischen Bau. Mit seinen weit verzweigten Gängen kann dieser eine Tiefe von fast drei Metern erreichen. Das Nest wird aus trockenem Gras und der Wolle aus dem Bauchfell gebaut. Hasen legen natürlich keine Eier. Der genaue Ursprung des „Osterhasen“ konnte nie ganz geklärt werden. Nach diesem alten Brauch versteckt der Hase an Ostern Eier im Garten. Diese werden dann am Morgen des Ostersonntags von den Kindern gesucht. Erstmals wird dieser Brauch von einem Arzt im 17. Jahrhundert erwähnt, der sich um die gesundheitlichen Folgen des österlichen Eierverzehrens sorgte. Aus dem Hasen, dem Ei und dem Frühling wurde ein gefeiertes Sinnbild für die Fruchtbarkeit.
Esel
[Equus asinus] (Unser Maskottchen & unser Park-LOGO)
Aus der gleichen Tierfamilie wie Pferd und Zebra stammend, ähnelt der Esel einem kleinen Pferd mit übergroßem Kopf und Ohren. Seine meist graue Mähne ist kurz und aufrecht stehend, oft hat er einen dunklen Strich auf dem Rücken und sein Schwanz besteht statt aus einem langen Schweif nur aus einer kurzen Quaste.
Neben einigen wenigen Eselrassen, vom eineinhalb Meter großen französischen "Poitou-Esel" bis hin zum halben Meter kleinen makedonischen Esel, existieren auch Kreuzungen zwischen Pferd und Esel: Der "Maulesel" hat eine Pferdemutter und einen Eselvater. Vom "Maultier" spricht man im Falle einer Eselmutter und einem Pferdevater. Beide Mischformen sind größer als normale Esel, können sich allerdings nicht weiter fortpflanzen.
Der Esel ist ein genügsamer Zeitgenosse und erweist sich in den Bergen und in der Wüste als wahrer Überlebenskünstler. Dort ernährt er sich von Disteln und hartem Gras und kann sogar mehrere Tage ohne Wasser überleben.
Durch seine schmalen und festen Hufen erklimmt er selbst steile Pfade, auf denen Pferde ihren Dienst versagen. Zudem kann er bis zu 120 kg schwere Lasten tragen oder 350 kg schwere Wagen ziehen. Deshalb war er jahrhundertelang für die Menschen das wichtigste Zug- und Transportier. Der Bau griechischer und römischer Denkmäler sowie ägyptischer Pyramiden wäre ohne Esel undenkbar gewesen.
Auch in Steinau spielten die Esel eine herausragende Rolle: Oberhalb des Erlebnisparks verläuft der heute noch begehbare Eselweg. Auf ihm transportierten die Tiere wertvolles Salz aus dem Raum Fulda an den Wasserweg Main.
Ungerechterweise spricht man vom "dummen Esel". Dabei hat das genügsame und geduldige Tier ein gutes Gedächtnis und lernt gar schneller als ein Pferd. Vielleicht beruht sein Ruf, störrisch und dumm zu sein, auf seinem überlegt-abwartenden Verhalten: denn während Pferde bei Gefahr einfach kopflos wegrennen, bleiben Esel in gefährlichen Situationen zunächst stehen und überlegen. Die gutmütigen Tiere suchen stets die Nähe zu anderen Lebewesen. Mit ihren lauten "I-Ahh" – Rufen finden sie Artgenossen selbst über große Entfernungen. Zudem sind sie sehr kinderlieb und lassen sich gerne streicheln, so dass sie auch in der Reittherapie hervorragende Dienste leisten.
Pony
[Equus islandicus] (Ponyreiten ist NICHT mehr Teil des Parkangebotes !)
Das Pony gehört zur Familie der Pferde und ist damit ein Einhufer. Anders als beispielsweise bei einer Ziege oder einem Schwein ist die Mittelzehe zu einem einzigen Huf geformt. Die struppigen kleinen Pferde mit der buschigen Mähne gibt es in verschiedenen Farben und Musterungen. Am bekanntesten sind die Shetland- und Islandponys.
Letztgenannte stammen, wie der Namen schon sagt, aus Island. Die Wikinger brachten die kleinen Pferde einst von Norwegen nach Schottland. Da sie sehr robust und kräftig sind und sich nicht zuletzt wegen ihrer gutmütigen und treuen Art als Arbeitstiere hervorragend eigneten, wurden sie Ende der 19. Jahrhunderts auch nach England und schließlich in die ganz Welt gebracht. Wurde das Kleinpferd vor dem Aufkommen des Automobils als Verkehrsmittel geschätzt, so erweist es heute seinen Dienst als gutmütiges und stabiles Freizeitpferd und hat damit nichts von seiner Attraktivität verloren.
Das Islandpony ist ein genügsamer Zeitgenosse und erweist sich in den Bergen und in der Wüste als wahrer Überlebenskünstler. Dort ernährt es sich von Disteln und hartem Gras und kann sogar mehrere Tage ohne Wasser überleben.
Neben den drei Grundgangarten (Schritt, Trab und Galopp) gibt es bei den Islandponys zwei weitere: den angenehm zu sitzenden "Tölt" beherrschen alle Islandponys. Es ist eine Form des schnellen Tippelns mit derselben Gangfolge wie beim Schritt. Mit dieser wenig anstrengenden Gangart, bei der immer ein Fuß am Boden bleibt, können die Pferdchen größere Strecken zurücklegen. Den "Pass" hingegen beherrschen nicht alle Shetlandponys. Bei dieser schnellen Gangart kommen die Tiere abwechselnd mit beiden rechten und beiden linken Füßen auf, wobei sich dazwischen alle vier Beine in der Luft befinden. Diese anstrengende Fortbewegung ist nur über ein paar hundert Meter möglich, dann wird eine kleine Verschnaufpause nötig.
Ponys sind ganzjährige Weidegänger. Sie fühlen sich auf eng gehaltenem Raum unwohl und brauchen deshalb viel Auslauf und Bewegung. Ihr dickes Winterfell schützt sie ausreichend gegen Kälte. Für Sonne und Hitze benötigen sie allerdings einen Wetterschutz, da sie die Kühle des Nordens gewohnt sind.
Unsere Attraktionsvielfalt im vollen Überblick
(allesamt im Preis enthalten - keine versteckten Zusatzkosten)
Alters- Größen- & Sicherheitshinweise auf der Seite: "Sicherheit im Park". Sämtliche Fahrattraktionen sind grundsätzlich erst ab der angegebenen Größenangabe nutzbar - Ohne jede Ausnahme!
Kontaktlose Sportanlage
- Sommerrodelbahn "Spessart-Flitzer" [bei (Niesel-)Regen oder Nebelnässe nicht in Betrieb]
Familien-Fahrgeschäfte
- Berg-&Talbahn "Froschkönig" (überdacht)
- ERLIs Wackelstein" (Schiffschaukel auf Schienen, die sich um die eigene Achse dreht)
- Mini-Taumler "Der üble Eberhardt"
- Wellenflug-Fliegenpliz "Der Lu(s)ftige Pilzflug"
Interaktive Spiel- & Fahrgeräte im SB-Modus
- Autoskooterhalle (überdacht)
- Ballonfahrt "Himmelsstürmer"
- Drifterkarussell "Turbo-Puschel" - das verrückte Eichhörnchen
- Elektrische Pferdchenreitbahn
- Holzbeinschleuder-PiratenSchaukel
- "Komet"-Motor-Schaukel
- Loopingkarussell "Luna-Loop"
- Mini-Riesenrad (überdacht)
- Pendelbahn "Butterfly"
- "Storchenflug" -Kinderkettenflieger
- Wasserbob "Nautic-Jet"
Eigenmotorische Spiel- & Spaß-Stationen
- "Albatros" - Hochbahn zum Selbsttreten
- Ausgrabungsstätte "Goldesel"
- "7-Zwerge-Bergwerk" -Edelsteinsuche (überdacht)
- HandHebelBahn "Raupen-Ritt" (ein spaßiges Familienduell)
- Floßteich "Opa THEOs Floßfahrt"
- Riesen- /Freifallrutsche "Steinauer Luftikus" (bei Regen nicht in Betrieb)
- Goldwaschanlage "Erlis Goldrausch"
- Kletterfels "Eiger Nordwand"
- Trampolinplatz (20 Einzeltrampoline)
- Rutschenturm mit div. Rutschen und Röhrenrutschen
- Pit-Pat-Anlage (Minigolf auf Tischen - auch für Rollstuhlfahrer geeignet)
- Freiluftspiele (Schach / Mühle / Dame / Mensch-ärgere-Dich-nicht)
- Spielstraße mit Hickelkasten usw.
- Draisinenbahn
- Riesenhüpfkissen
- "Kraxel-Kegel" Ein Spaß zum Erklettern, Erkrabbeln, Erklimmen & Runtergleiten
- "ERLIs Striegel-Stall" [Pferdchenwaschen] (überdacht) & Steckenpferdchen Spring-& Reitparcours und Hufeisenwurfspiel
- Wackeltonne
- "Schubkarrenrennen" - Kinder in die Karre, die Väter auf den Stepper und los gehts...
- SandWERK 2.0 Baustellen-Sandspielplatz (überdacht)
- KUGELturm - XXXL-Murmelbahn (überdacht) [Benutzung durch Zusatzkosten von 1,-/Motiv-Kugel]
- Holzkugelspiel "Fratzendeckel"
- Kugel-Labyrinth "Pentagonal"
- Zerrspiegelkabinett (überdacht)
- Holidayschaukeln
- Baumstammrallye "Fred Feuerstein"
- Mäuserennen "Katz & Maus"
- Rollenrutsche "Dolle Rolle" (überdacht)
- Wasserstrahl-Spaßschießen
- Hängematten
- Tischfußballkicker (mit den Holzkugeln des KUGELturm bespielbar)
- Motorik- und Seilgarten "Klettermax"
- Teufelsrad (überdacht)
- Waldspielplatz "Spessart-Räuber"
- Piratenjolle "Käptn Hook"
- Spielschiff "Black Pearl"
- Ball-Wurfspiel "Piratenhöhle" Wurfspaß mit Suchtfaktor
- Matschspielplatz "Kleiner Baumeister"
- Wasserspielplatz "Wasser-Schorsch"
- Zwergenbaustelle "Kinder haften für Ihre Eltern"
- Pedalo-Wettfahren
- "ERLIs Barfuss-Strecke" (der etwas "andere" Barfusspfad)
- "ERLI-Arena" (kleines Fußballfeld - Ball bitte selbst mitbringen)
- (Tischtennisplatte - Schläger & Zubehör bitte selbst mitbringen)
- Kletterbäume
Tiere - Pflanzen - Natur - Kulturelles
- 30 Grillhütten, 5 Grillplätze & 5 Grillfässer (kostenfrei nach telefonischer Voranmeldung) sowie 15 Picknick-Pavillons (kostenfrei ohne Reservierung)
- große Streichelzoowiese
- Tierkinderstube mit Brutstation
- Tier-Volieren
- versch. Tiergehege
- Landwirtschaftliches Museum "Theodor Zwermann" mit Multimedia-Guide für das Smartphone
- Landwirtschaftlicher Lehrpfad
- Rosenbogenweg "Oma Lina"
- Daliengarten "Helmut Hanzsch"
- Bauerngärten "Tante Gretel"
- "Walter's" Ofenplattensammlung
- Streuobstwiesen
- Feuchtbiotop
- Naturkräutergarten
- Gemüsegarten "Kräuterfrau"
- Spiel- und Liegewiesen
- Erlis-Tierlexikon
- Baum- & Pflanzenlehrtafeln
- Märchenrätsel an den Grillhütten
- Seerosen-Teichanlage mit Wasserfontäne
"Großes" für die "Kleinsten"
- ELTERN-KIND-Karussell "ERLIs FutterFass"
- "ERLIs Seifenkiste" - die kleinste Achterbahn der Welt
- "Zugfahrt durch das Zwergental" (Kinder-Eisenbahn)
- versch.Spieltraktoren
- Erli-River" (Wasserspiel für Kleinkinder)
- Wippen & Federwipptiere
- Eltern-Kind-Schaukel
- KleinstKinderTrampolin
- Ballhaus mit 45.000 Bällchen mitsamt Kleinkinder-Spielanlage
- Elefanten- und Marienkäferrutsche
- Mini-Märchen-Häuser
- Mini-SpielHäuser "Hexenhaus" & "Villa Kunterbunt"
- Holzeisenbahn
- Krabbeltunnel
- Bauklotzhaus
- Vagabunden-Lager
Publikumslieblinge im Park:
- 850 m lange Sommerrodelbahn "Spessart-Flitzer"
- Kettenfliegerkarussell "Der Lu(s)ftige Pilzflug"
- ERLIs Wackelstein" - Schiffschaukel auf Schienen
- Berg-&Talbahn "Froschkönig"
- Riesen- & Freifallrutsche "Steinauer Luftikus" (40 m lang)
- Hochbahn zum Selbsttreten "Albatros" (5 m Höhe, 200 m Länge)
- Streichelzoo-Wiese
- 30 Grillhütten (mit Reservierung ohne Extrakosten nach telefonischer Voranmeldung)
- 05 Grillplätze (mit Reservierung ohne Extrakosten nach telefonischer Voranmeldung)
- 05 Grillfässer (mit Reservierung ohne Extrakosten nach telefonischer Voranmeldung)
- 01 Grillhütte (Brüder-Grimm-Hütte) für Firmenevents bis 200-250 Personen
- 15 Picknickpavillons (kostenlos zur freien Verfügung - mit einem Grill ausgestattet)
Fahr- & Spielzeiten-Informationen
Unsere Attraktionen haben zu folgenden Zeiten für Sie geöffnet:
| Kontaktlose Sportanlage | Bediener-Betriebszeit: |
|
Sommerrrodelbahn |
10:00 bis 17:30 Uhr [bei (Niesel-) Regen geschlossen] |
|
Familien-Fahrgeschäfte Wellenflieger |
10:00 bis 17:30 Uhr |
|
Berg-& Talbahn |
10:00 bis 17:30 Uhr |
|
Motorschiffschaukel |
10:00 bis 17:30 Uhr |
|
Kinder-Eisenbahn Mini-Taumler "Der üble Eberhardt" |
10:00 bis 17:30 Uhr 10:00 bis 17:30 Uhr (VOR- & NACH-Saison im 1/2-Std.-Takt) |
| Spiel-/Fahrgeräte im SB-Modus (durch den Parkgast) |
durchgehend in Betrieb von: |
| Albatros, Autoskooter, Ballon | 09:00 bis 18:00 Uhr |
| ERLIsFutterfass, ERLI-Seifenkiste | 09:00 bis 18:00 Uhr |
| Eichhörnchen, | 09:00 bis 18:00 Uhr |
| Komet-Schaukel, LunaLoop | 09:00 bis 18:00 Uhr |
| MINI-Riesenrad, Pendelbahn | 09:00 bis 18:00 Uhr |
| PferdchenReitbahn, RaupenRitt | 09:00 bis 18:00 Uhr |
| Storchenflug, Wasserbob | 09:00 bis 18:00 Uhr |
(in der VOR- & NACH-Saison bis 30 min. vor dem offiziellen Parkschluss - die Schließung der Rodelbahn-Wartezone variiert und erfolgt daher stets abhängig von jeweiligen Besucheraufkommen)
Die Fahr-Betriebszeiten der personalbedienten Stationen werden in der Vor- & Nachsaison wechselweise im 1/2-Stunden-Takt mit anderen Fahrgeschäften in der mittelbaren Nähe geschaltet.
Änderungen von Fahrzeiten sind saison-, witterungs-, besucherbedingt oder aus betriebsorganisatorischen Gründen vorbehalten und können/dürfen jederzeit von den genannten Zeitangaben abweichen.
Technische o. organisatorische Ausfälle bzw. Wartungs- / Reparatur- / Renovierungs- oder Malerarbeiten rechtfertigen keinerlei Preisminderung.
Mit der Benutzung der Sommerrodelbahn und der Pferdchenreitbahn (oder evtl. anderer Fahrgeschäfte) erhält der Park automatisch von jedem Fahrgast -ohne besondere Vergütung- das Recht, Bildaufnahmen während der Fahrt herzustellen, diese zu speichern, auf Bildschirmen anzuzeigen und zu verkaufen. Sämtliche Bilder (auch die nichtverkauften) werden abends aus Datenschutzgründen unwiderruflich gelöscht.
Wichtige Hinweise bezüglich Personen mit "bestimmter Beeinträchtigung" findet man hier: Mitfahrregeln SGB IX
Angaben zu Größe, Alter oder sonstigen Beschränkungen bei Fahrgeschäften & Spielstationen stehen hier:Sicherheit im Park
Wir sorgen dafür, dass man bei uns "mit Sicherheit" Spaß haben kann...
Unsere Spiel- und Kletteranlagen entsprechen der technischen Norm für Spiel- und Freizeitstätten (DIN EN 1176/1177). Die Fahrgeschäfte werden nach der DIN EN 13814 geprüft und untersucht. Der TÜV besucht uns jährlich vor Saisonbeginn, nimmt den kompletten Spielplatzbereich mit seinem vielfältigen Angebot unter die Lupe und bestätigt uns hierbei den sicheren Spielbetrieb. Für die allgemeine Wartung und Instandhaltung sind unsere qualifizierten Mitarbeiter der Parktechnik zuständig. Sie kontrollieren und überprüfen ständig unsere Anlagen, damit die Sicherheit, die einen reibungslosen Ablauf gewährleistet, auch gegeben ist.
Wir möchten kurz über die wichtigsten Sicherheitsbestimmungen informieren. Wenn Sie diese Regeln beachten, werden Sie "mit Sicherheit" einen unvergesslichen und erholsamen Tag bei uns erleben. Zusätzlich befindet sich vor jeder Fahrgelegenheit im Park ein großes Hinweisschild, auf welchem die Benutzerregeln in Wort & Bild erklärt sind und ebenso auch dessen Einschränkungen aufgezeigt werden, damit Sie sich vor Ort mit den Sicherheitsbestimmungen vertraut machen können. Wir sorgen für Ihre Sicherheit...
Die wichtigsten Regeln für die Benutzung von unseren Fahranlagen
Alter und Größe: (unter 3 [<1m] ist leider NICHTS für uns dabei)
Bei all unseren Anlagen dürfen Kinder erst ab einer Mindestgröße und einem Mindestalter mitfahren. Vergleichen Sie dazu bitte die unten stehende Tabelle. Diese Sicherheitsbestimmungen werden vom TÜV vorgegeben und müssen strikt eingehalten werden. Vor jedem Fahrgerät -das eine Mindesgröße verlangt- befindet sich auch eine Messlatte, an der Sie überprüfen können, ob Sie oder Ihre Kinder dieser Größe entsprechen. (Es mag zwar genügend andere Freizeiteinrichtungen, Rummelplätze oder Volksfeste geben, wo der Betreiber die Gäste trotz dieser allgemeinverbindlichen TÜV-Vorgaben fahren lässt - aber im Sinne der Sicherheit (im Übrigen auch immer zur eigenen Sicherheit) machen wir/unser Personal bei den Benutzungsregeln (TÜV-Vorgaben) keine Kompromisse, auch wenn es auf den ersten Blick "unverständlich" oder "kleinlich" erscheinen mag.
Uns ist es dabei durchaus vollkommen bewusst, dass wir uns auf Grund unseres offenen Umgangs mit diesem Thema nicht unbedingt Freunde machen und den einen oder anderen Kunden dadurch sogar "verlieren" (weil die Leute lieber von uns hören würden, "Ach, was soll es, fahrt doch einfach, es ist uns doch egal") - aber die versicherungstechnische Haftung & Verantwortung ist leider viel zu komplex, als dass wir diese Vorgaben einfach mal so außer Acht lassen - DENN: Letzlich dient das Ganze nun einmal doch schlichtweg Ihrer eigenen, -Ihrer persönlichen- Sicherheit, bzw. der Sicherheit Ihres Kindes! Das sollte man letztendlich auch nicht ganz vergessen.
Ganz wichtig sei hier an dieser Stelle angemerkt, dass es keinerlei Gutschriften, Ermäßigungen oder gar Preisnachlässe gibt, für den Fall, dass für Sie die eine oder andere dieser Sicherheitsvorschriften in Kraft tritt. (s. dazu auch die Parkordnung § 5)
| KONTAKTLOSE SPORTANLAGE | Mindest-ALTER (Mindest-GRÖSSE) |
|---|---|
| Sommerrodelbahn* | => 8 Jahre (1,30m) |
| FAMILENFAHRGESCHÄFTE | Mindest-ALTER (Mindest-GRÖSSE) |
|---|---|
| Berg-Talbahn* | => 8 Jahre (1,30m) |
| Wackelstein* | => 4 Jahre (1,00m) |
| Wellenflug-Fliegenpilz* | => 5 Jahre (1,10m) |
| INTERAKTIVE FAHRGERÄTE (SB) | Mindest-ALTER (Mindest-GRÖSSE) |
|---|---|
| Albatrosbahn* | => 8 Jahre (1,30m) |
| Autoskooter* | => 8 Jahre (1,30m) |
| Ballon-Himmelstürmer* | => 6 Jahre (1,20m) |
| Eichhörnchen-Drifter* | => 6 Jahre (1,20m) |
| ERLIs Futterfass | => 3 Jahre (0,90m) bis 6 Jahre (1,20m) |
| ERLIs Seifenkiste | => 3 Jahre (0,90m) bis 7 Jahre (1,35m) |
| Holzbeinschleuder-Schaukel | => 6 Jahre (1,20m) |
| Komet-Schaukel* | => 7 Jahre (1,25m) |
| Luna-Loop* | => 7 Jahre (1,25m) |
| MINI-Riesenrad | => 3 Jahre (0,90m) bis 6 Jahre (1,20m) |
| Pendelbahn* | => 7 Jahre (1,25m) |
| Pferdchen-Reitbahn | => 6 Jahre (1,20m) |
| RaupenRitt-HandHebelBahn | => 6 Jahre (1,20m) |
| Storchenflug* Kinderkarussell | => 3 Jahre (0,90m) |
| Wasserbob-Nautic Jet | => 7 Jahre (1,25m) |
- * Für die gekennzeichneten Attraktionen gilt folgendes:
Diese Fahrgeräte dürfen im Rahmen der allgemein-verbindlichen Benutzerregeln mit 2 Personen benutzt werden. Hier ist es also möglich, dass ein (1) Erwachsener zusammen mit einem kleineren Kind (welches aber mind. 3 Jahre / über 1m groß ist) gemeinsam fahren. ALLERDINGS: Gehen bei den Fahrgeschäften die Sicherheitsgurte/-bügel/-vorrichtungen nicht ordnungsgemäß zu oder sitzen diese zu locker, sodass das Kind evtl. hinter dem Bügel durchrutschen kann, bzw. den Platz nicht ordnungsgemäß/vorschriftsmäßig einnehmen kann - so darf die Fahrt selbstverständlich nicht angetreten werden - gleiches gilt auch dann, wenn beispielsweise ein Kind partout nicht fahren möchte oder die Allgemeinvorschriften außer Acht gelassen werden.
Gepäck, Taschen und Rucksäcke:Bitte beachten Sie, dass Stöcke, Schirme oder "Selfie-Sticks" sowie andere sperrige, spitze oder lose Gegenstände nicht mit in die Fahrzeuge genommen werden dürfen. Diese Sachen müssen außerhalb der Fahrgeschäfte verbleiben, denn sie können evtl. zu einem gefährlichen Geschoss werden, welches Sie und andere Personen verletzen kann. Bitte beachten Sie, dass wir für keine dieser Sachen Haftung übernehmen und diese auch nicht in "direkte Verwahrung" nehmen.
Essen & Trinken:
Eis, Essen, Trinken, Flaschen, Dosen oder sonstige Trink-Gefäße dürfen ebenfalls nicht mit in das Fahrgerät genommen werden.
Haustiere (Hunde):
Dürfen ebenfalls nicht mit in die Fahrgeräte und auch nicht mit auf die Spiel-, /Sand-, Wiesen- & Wasserplätze genommen werden.
Gesundheit:
Aus Sicherheitsgründen dürfen alkoholisierte Personen keine unserer Anlagen benutzen. Des Weiteren dürfen Schwangere sowie Personen mit Herz-, Rücken-, und ähnlichen Gesundheitsbeschwerden auch nicht die Fahrgeschäfte benutzen. Der Park ist dazu berechtigt aus Sicherheitsgründen einzelne Personen z.B. aufgrund der Größe, des Körperbaus, körperlicher, mentaler oder debiler Einschränkungen, ständiger o. vorübergehender Benachteiligungen, Schwangerschaft, Klein(Kleinst-)kinder [unter 1m] etc. die Nutzung der Attraktionen oder Einrichtungen zu untersagen. Eine evtl. Nichtteilnahme aus den genannten Sicherheitsgründen (auch und gerade bei Personen mit bestimmter Beeinträchtigung gemäß SGB IX) stellen keine Diskriminierung dar, sondern dienen lediglich dem Schutz „Ihrer Gesundheit und Ihrer eigenen Sicherheit". (Bei werdenden Müttern zudem auch zum Schutz des ungeborenen Kindes) Bitte achten Sie unbedingt auf die Sicherheitshinweise im Park, die auf den Sicherheitsbeschilderungen in Wort & Bild (Piktogramme) dargestellt und ausführlich erklärt sind.
Im Interesse aller Nichtraucher und natürlich ganz besonders der Kinder wegen, bitten wir Sie sehr höflich, in den Wartebereichen und in den Spiel- & Fahrattraktionen auf das Rauchen & Dampfen zu verzichten, - vielen lieben Dank.Achten Sie bitte immer auf Ihre Kinder und nutzen das Spielangebot -wenn möglich- immer zusammen mit ihnen, denn Kinder unterschätzen nur allzu leicht eventuelle Gefahrenquellen => daher gilt:
- "Unter 3 [< 1m] ist leider NICHTS für uns dabei." (*) => Säuglinge & Kleinstkinder lassen wir aus Sicherheitsgründen & TÜV-Vorgaben grundsätzlich nicht fahren, auch nicht auf Elternwunsch! (Wir machen diesbezüglich keine Kompromisse => Keinen cm kleiner & keinen Tag jünger) Der TÜV gibt in der Regel Fahrgeschäfte für Kinder erst ab 6 oder 5 Jahren frei, evtl. ausnahmsweise 4 Jahre und in sehr seltenen Fällen auch schon mal ab 3 Jahre. Für diese Personengruppe (0-5) ist es daher schon eher schwierig Fahrgeschäfte zu finden, die vollkommen uneingeschränkt oder überhaupt genutzt werden dürfen.
- Sorgen Sie dafür, dass immer eine erwachsene Person mitfährt, natürlich aber nur in den Fahrgeschäften, wo dies bauartbedingt auch möglich und somit vorgesehen ist.
- Setzen Sie Ihre Kinder in den Fahrgondeln IMMER nach INNEN und schnallen Sie die Kinder ordnungsgemäß an oder lassen dies bitte durch unser Personal erledigen.
- Lassen Sie Ihre Kinder während der Fahrt nicht aus den Augen und erkundigen sich vor Fahrtbeginn nach dem "Not-Aus-Schalter".
- Erklären Sie Ihren Kindern bitte die Hinweisschilder an den verschiedenen Spielstationen, - diese sind in Wort & Bild gut sichtbar angebracht.
- Achten Sie bitte auf Ihre elterliche Aufsichtspflicht Setzen oder heben Sie Ihre Kinder nicht auf oder über die Absperrungen & Zäune, dies ist äußerst gefährlich und kann erhebliche & sehr unangemehme Folgen haben.
- Der Aufenthalt in den eingezäunten Sicherheitsbereichen birgt eine erhebliche Gefahr für Leib & Leben und ist deshalb zu unterlassen. Auch das Aufstehen & Hinauslehnen während der Fahrt, das Hinausstrecken von Kopf, Arm, Ellbogen, Beinen oder Knien ist ebenfalls höchst gefährlich, kann schwerwiegende oder lebensgefährlichen Verletzungen nach sich ziehen und ist daher aller strengstens verboten!
- Besonders bei der Sommerrodelbahn sind ALLE Schilder und Vorgaben gewissenhaft zu beachten - denn es kann zu sehr schlimmen Unfällen und ebenfalls zu sehr schweren / teils sogar lebensgefährlichen Verletzungen kommen, wenn man die Bahnregeln (Schilder in Wort & Bild) missachtet. Daher ist es unbedingt zu unterlassen, Arme oder Beine hinauszustrecken, mit den Händen an die Bahn oder unter den Rodelschlitten zu fassen, sich auf den Rodelschlitten zu knien, "rückwärts" auf den Schlitten zu setzen oder gar im Stehen zu fahren, - also den Rodelschlitten als "Surfbrett" oder "Skateboard" zu missbrauchen.
- Wir bitten Sie, diese Vorschriften unbedingt zu beachten, -auch & gerade- im Interesse Ihrer eigenen, persönlichen Sicherheit.
- ACHTUNG: Die Nichtbeachtung dieser Sicherheitsvorgaben sowie die nicht "zweckbestimmte Nutzung" einer Attraktion stellt eine bewusste Fahrlässigkeit - mithin also ein "grob fahrlässiges" oder gar "vorsätzliches" Verhalten dar. Außerdem handelt es sich hierbei um einen massiven Eingriff in den Betriebsablauf und es können bei nicht sachgerechter Benutzung der Fahrgeschäfte oder Spielgeräte sehr schwerwiegende, ernsthafte evtl. sogar lebensgefährliche / lebensbedrohliche Verletzungen die Folge sein!
(*) -ohne Ausnahme- Im Zweifel gilt dann hilfsweise die "Unter 1m-Karte" (=>spezielle 0,- €-Eintrittskarte) Ein "Trotzdem-Zahlen" nützt aber nichts - die Sicherheitsregeln bleiben vollumfänglich in Kraft!
Grundsätzlich gelten für unsere Fahrattraktionen folgende Vorausetzungen, die allesamt einzig & alleine „IHRER EIGENEN" Sicherheit dienen:
Kinder, die das Mindestalter/Mindestgröße (Messlatte) NICHT erreicht haben, dürfen NICHT mitfahren – auch NICHT auf dem Schoß der Eltern!
Kinder [ ab 3 (über 1m) oder ab dem Alter/Größe, für welche der TÜV dieses für das jeweilige Gerät ausdrücklich freigegeben hat (s. die jeweils gültig angebrachte Messlatte) ] fahren NUR zusammen mit einem Elternteil oder zumindest mit einer Person, die alters- & verantwortungsmäßig in der Lage ist, die Aufsicht dafür vollumfänglich zu übernehmen, bzw. einzuschätzen.
Brillen, Kappen sowie lockersitzende Kleidung (Schals o.ä.) bitte ebenfalls abnehmen bzw. sicher verstauen. (Keine Haftung bei evtl. Verlust oder Beschädigung und keine Aufbewahrung)
Unser Personal ist ausdrücklich dahingehend angewiesen worden, die jeweilige Fahrt erst dann beginnen zu lassen, bzw. das Gerät erst dann in Betrieb zu nehmen, wenn all diese Voraussetzungen erfüllt/gewährleistet sind.
SAISON 2026 vom 28.03. bis zum 18.10.2026
ÖFFNUNGSZEITEN*
* i.d.R. von „O“ (Ostern) bis „O“ (Oktober) von Mittwoch bis Sonntag – auch an sämtlichen Feiertagen geöffnet.
MONTAG & DIENSTAG Ruhetage (Feiertage & Ferienzeiten in Hessen sind vom Ruhetag ausgenommen)
Im JULI 2026 & im AUGUST 2026 täglich geöffnet !
In der Saison 2026 während der
- Vor-Saison (28. März - 30. April) von 10:00 bis 17:00 Uhr
- Haupt-Saison (01. Mai - 31. August) von 09:00 bis 18:00 Uhr
- Nach-Saison (01. September - 18. Oktober) von 10:00 bis 17:00 Uhr
Personalbediente Fahrattraktionen von 10:00 Uhr ab, bis 30 Minuten vor dem offiziellen Parkschluss [in der Vor- & Nachsaison sind die Fahrtzeiten im ½-Stunden-Takt; es findet dann ein Wechselbetrieb im Verbund einzelner -in der Nähe liegender- Fahrgeschäfte statt.
Spiel- & Fahrbetrieb der Attraktionen / Geräte im Selbstbedienungsmodus (SB-Betrieb) durchgehend von 09:00 bis 18:00 Uhr. Die Betriebszeiten der Attraktionen können & dürfen von den genannten Parköffnungszeiten abweichen.
Kassenschluss & letzter Einlass ist um 16:30 Uhr. (danach kein Wiedereintritt in den Park mehr möglich)





